Alle Episoden

#043 Die Nacht, in der Paulus zitterte

#043 Die Nacht, in der Paulus zitterte

‧ 7m 8s

Korinth, um das Jahr 51. Handelsknotenpunkt, Geld, Politik – und ein so schlechter Ruf, dass die Griechen ein eigenes Verb daraus gemacht haben. Über der Stadt der Aphrodite-Tempel mit tausend Tempelpriesterinnen. In diese Stadt kommt Paulus, ohne Geld und ohne Rückendeckung.
Und dann schreibt er später ausgerechnet an diese Gemeinde: „Ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und starkem Zittern." Derselbe Mann, der von Schiffbrüchen, Auspeitschungen und Gefängnissen berichtet.
John geht in dieser Folge dem nach, was Gott in dieser Nacht sagt – und wie der Satz gebaut ist. Zuerst „Fürchte dich nicht". Aber dabei bleibt es nicht:...

#042 Der Vertrag auf der Serviette

#042 Der Vertrag auf der Serviette

‧ 7m 6s

Im Dezember 2000 saß in einem Tennisklub in Barcelona der Sportdirektor des FC Barcelona. Es ging um einen dreizehnjährigen Argentinier: klein für sein Alter, mit einer teuren Wachstumsstörung. Die einen im Verein sagten, der Junge sei ein Phänomen. Die anderen sagten, den mache ein Tritt kaputt.
Dieselbe Akte, dieselben Berichte, zwei komplett verschiedene Urteile. Carles Rexach griff sich eine Papierserviette und schrieb den Vertrag kurzerhand darauf. Der Junge hieß Lionel Messi.
Ein paar Jahre vorher – in 4. Mose 13 – passiert dasselbe. Zwölf Männer kundschaften dasselbe Land aus. Ihr Bericht fängt großartig an. Und dann kommt das Wort, an...

#041 Was deine Zukunftsangst über dich verrät

#041 Was deine Zukunftsangst über dich verrät

‧ 7m 29s

Diese Woche geht es um die Zukunft. Nicht um die, die tatsächlich kommt – sondern um die, die wir uns nachts im Kopf zusammenbauen.
Zukunftsangst ist bei Männern besonders ausgeprägt, und das hat einen nachvollziehbaren Grund: Wir tragen Verantwortung und wollen sicher sein, dass wir für die Leute sorgen können, für die wir zu sorgen haben. Nur führt genau das zu einer Frage, die unangenehm wird.
Frederik erzählt in dieser Folge sehr offen von seiner eigenen Situation. Master fertig, verheiratet, ein Kind da, das zweite unterwegs – und ab Dezember Bewerbung um Bewerbung, Absage um Absage. Dazu die Schlagzeilen über...

#040 Darf man sich bei Gott beschweren?

#040 Darf man sich bei Gott beschweren?

‧ 6m 13s

Wir Männer sind Problemlöser. Und wenn wir ein Problem mal nicht lösen können, dann halten wir wenigstens die Klappe darüber. Aber was macht man mit dem, was man weder lösen noch loswerden kann?
Fragt man Christen, woraus ein Gebet besteht, kommen meistens drei Dinge: danken, loben, bitten. Was fast nie vorkommt: Gott sagen, dass es gerade richtig mies läuft. Dass man nicht mehr kann. Dass man nicht versteht, warum er nichts tut.
Dabei ist ungefähr jeder dritte Psalm genau das. Psalm 102 trägt es sogar in der Überschrift: „ein Gebet für den, der verzagt ist“. Und der Mann, der ihn...

#039 Ist der Ruf erst ruiniert

#039 Ist der Ruf erst ruiniert

‧ 4m 19s

„Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert." Diesen Satz sagt ein Mann in Frederiks Gemeinde immer wieder, um andere zu ermutigen, sich ohne Zurückhaltung zu Jesus zu bekennen. Mit Augenzwinkern – aber er hat recht.
Denn dreht man den Spruch um, kommt etwas Unangenehmes dabei heraus: Wer seinen Ruf behalten will, muss sich an die Erwartungen der anderen anpassen. Immer aufpassen, dass das, was man sagt und wie man sich verhält, nicht zu weit von dem abweicht, was die anderen erwarten.
Vielleicht kennt ihr die Situation: neu im Verein, neu auf der Arbeitsstelle – und irgendwie den...

#038 Wen rufst du nachts um drei an?

#038 Wen rufst du nachts um drei an?

‧ 5m 45s

„Ein echter Mann kommt allein klar." Der Sheriff, der sich allein den Gangstern stellt. Der Actionheld, der das Problem im Alleingang löst. Stark ist, wer niemanden braucht.
Timo stellt in dieser Folge eine Frage, bei der es bei den meisten Männern still wird: Wen würdest du nachts um drei anrufen, wenn alles zusammenbricht? Kollegen hat jeder. Kumpels zum Grillen auch. Aber einen, der wirklich reinschauen darf?
In den USA hat sich der Anteil der Männer ohne einen einzigen engen Freund seit 1990 verfünffacht.
Elia liefert dazu ein Detail, das man leicht überliest: Auf der Flucht lässt er in Beerscheba seinen...

#037 Die Nudel im Bart

#037 Die Nudel im Bart

‧ 8m 45s

„Ein Freund ist einer, der dir die Nudel im Bart zeigt." Diesen Satz hat Christian mit sechzehn auf einer Jugendleiterausbildung gehört. Damals fand er ihn lustig. Heute findet er ihn erschreckend präzise.
Denn genau so laufen die meisten Männerfreundschaften: Alle sind höflich, alle sind nett, und keiner sagt dir, was Sache ist. Man steht drei Stunden am Grill, redet über Sommerreifen, den neuen Trainer und die Serie, die gerade alle schauen – und am Ende hat niemand etwas gesagt, das wirklich stimmt.
Diese Folge geht der Frage nach, warum so viele Männer einsam sind, obwohl rein rechnerisch gar keine Zeit...

#036 Leben heißt Christus

#036 Leben heißt Christus

‧ 7m 43s

„Für mich ist Christus das Leben, und Sterben Gewinn." Der Satz klingt beim ersten Hören nach jemandem, der aufgegeben hat. Ist er aber nicht.
John zeigt in dieser Folge, warum Philipper 1,21 genau das Gegenteil ist: eine Rechnung, die in beide Richtungen aufgeht. Leben heißt Christus dienen. Sterben heißt Christus sehen. Es gibt keine Variante, bei der Paulus verliert.
Der Hintergrund macht es noch stärker. Paulus war Christenverfolger, bevor er Apostel wurde. Freigekauft und gesandt – sein Leben gehört nicht mehr ihm. Genau daraus wächst diese Freude, über die er im ganzen Brief schreibt. Nicht aus Glück, nicht aus günstigen...

#035 Vertrauen im Sturm

#035 Vertrauen im Sturm

‧ 5m 58s

Paulus warnt vor der Abfahrt. Man hört nicht auf ihn. Dann kommt der Sturm, und das Schiff mit 276 Menschen an Bord ist verloren.
Genau hier wird es interessant. Denn Paulus hätte jedes Recht gehabt zu sagen: Ich hab's euch gesagt. Er tut es sogar – in einem Halbsatz. Und dann legt er sofort den Schalter um: „Doch jetzt ermahne ich euch, guten Mutes zu sein."
Frederik geht in dieser Folge der Frage nach, woher diese Zuversicht kommt. Sie kommt nicht aus Optimismus und nicht aus Erfahrung als Seefahrer. Sie kommt aus einer Nacht, in der ein Engel bei ihm...

#034 Freude trotz Ketten

#034 Freude trotz Ketten

‧ 6m 27s

Bukarest, 1948: Pastor Richard Wurmbrand verschwindet in den Kellern der Geheimpolizei – insgesamt vierzehn Jahre Haft. Und später erzählt er, dass er und andere Gefangene nachts in ihren Zellen getanzt haben. Vor Freude. Entweder waren diese Männer verrückt – oder sie hatten etwas verstanden, das den meisten von uns fehlt.
Fast zweitausend Jahre vorher sitzt Paulus in Rom in Haft, Tag und Nacht an einen Soldaten gekettet – und schreibt den fröhlichsten Brief des Neuen Testaments. Über fünfzehn Mal kommen "Freude" und "freuen" im Philipperbrief vor. Aus der Zelle.
Christian zeigt die zwei Quellen dieser Freude: Sie hängt an Menschen...