#026 Nein sagen, wenn alle mitmachen
Shownotes
„Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs unrein zu machen." (Daniel 1,8)
Darum geht's
• Babylons Strategie: neue Namen, neue Sprache, neues Denken – und neues Essen • Die Entscheidung fällt im Herzen, bevor sie jemand sieht • Klug verhandeln statt Krawall: der Zehn-Tage-Test • Gäste und Fremdlinge – warum unser Bürgerrecht im Himmel liegt • Womit füllst du dich? Playlist, Feed, Feierabendvideo • Anpassung kostet nichts. Treue schon. • Wie Gott Daniels Nein gesegnet hat
### Bibelstellenübersicht
• Daniel 1,1-20 • Philipper 3,20
Petrus 2,11 Denk dran: Gott braucht keinen, der alles kann – er will einen, der ihn wirklich kennt.
Transkript anzeigen
00:00:09: Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kreuz & Klar.
00:00:15: Du bist, was du ist!
00:00:17: Das wusstest schon unser Glaubensvorbild aus dieser Woche Daniel.
00:00:21: Daniel wurde ja schon als Jugendlicher aus seiner Heimat Israel verschleppt und nach Babylon gebracht und sollte dort zu einem Diener für den Babylonischen König ausgebildet werden.
00:00:31: Und das hieß für ihn und seine Freunde um Erziehungslage mit Gehirnwäsche.
00:00:37: Und seine Freunde aus Israel sollten ihre wahre Heimat vergessen und zu Babyloniern werden.
00:00:43: Dazu haben die Babylonier verschiedene Strategien angewendet.
00:00:47: Zunächst wurden ihnen ihre hebräischen Namen, die sie immer an den Gott Israels erinnern sollten, ausgetauscht gegen Namen von babilonischen Götzen.
00:00:57: Dann bekamen sie babilonianischen Schulunterricht wo Sie lernen sollten wie man als Babylonier so denkt und dazu Ihre Sprache und Schrift.
00:01:06: Es geht natürlich noch ums Essen.
00:01:08: Auch da sollten die jungen Israeliten ihren alten Überzeugungen abwerfen und sich der barbelonischen Kultur anpassen.
00:01:16: Allerdings wusste Daniel, dass Gott ihnen in seinem Gesetz ganz klare Anweisungen gegeben hat was sie essen dürfen und was nicht welches essen rein und welches unrein ist.
00:01:26: Und das Fleisch was Sie am Königlichen Hof zu essen bekommen sollten war ganz sicher unrein!
00:01:33: Wie geht Daniel jetzt damit um?
00:01:35: Macht dieser Mann Gottes.
00:01:37: Auf der einen Seite sagt Gott ganz klar, dass sie das nicht essen sollen.
00:01:41: Auf die anderen Seite sind Sie doch jetzt nun einmal in dieser Kultur und sollten sich der Kultur doch auch anpassen oder?
00:01:49: Im ersten Kapitel von Daniel lesen wir in Vers Acht.
00:01:54: sich nicht unrein machen
00:02:07: müsse.".
00:02:09: Daniel entzieht sich hier der Umherziehung.
00:02:12: Er kennt seine wahre Heimat, Israel!
00:02:15: Er ist ein Israelit kein Babylonier und auch wenn er gerade in Babylonien wohnt, wo man es ihm dort sogar verhältnismäßig gemütlich machen will, nahm er sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit dem was in Babylon als normal gilt, unrein zu machen.
00:02:34: und das weiterhin seine Heimat, und seine Sehnsucht Israel ist.
00:02:39: Und wir?
00:02:41: Auch wir sind Fremde in dieser Welt!
00:02:44: Denn unser Bürgerrecht ist in den Himmeln.
00:02:46: Philippa III fest zwanzig – und nicht auf diese Erde.
00:02:50: Wir leben in der Welt aber sie ist nicht unsere Heimat.
00:02:54: Unser Zuhause nachdem wir uns sehnen und wo wir wirklich hingehören, ist der Himmel.
00:02:59: Wir sind Himmelsbürger.
00:03:01: Auf der Erde sind wir nur Gäste- und Fremdlinge Und wie bei Daniel gibt es auch bei uns diese Versuchung, dass wir uns bewusst oder unbewusst zu Erdenbürgern umerziehen lassen.
00:03:13: Dass wir uns füllen mit dem was auf dieser Erde zählt und wichtig ist statt mit dem etwas für die Ewigkeit zählt.
00:03:20: Dient unsere Speise das was wir täglich in uns reinlassen und aufnehmen dazu dass wir an unserer himmlische Heimat erinnert werden und uns umso mehr danach sehen?
00:03:32: Oder ist es Tafelkost des Königs und der Wein den Erdrang, dass wir uns damit der Welt anpassen.
00:03:41: Welche Sehnsucht wird in uns geweckt wenn wir YouTube-Videos schauen die uns in fünf Schritten finanzielle Freiheit versprechen?
00:03:50: Wie gehen wir mit unseren Nachbarn und Freunden um, wenn die Lieder, die wir den Tag behören uns einreden wollen?
00:03:57: Hauptsache mir geht's gut!
00:04:00: Und worum kreisen sich unsere Gedanken, wenn wir durch unseren Instagram Feed scrollen und ständig Bikini-Bilder vor Augen haben?
00:04:07: Wie automatisch versucht diese Welt dass wir unsere himmlische Heimat vergessen und unser Leben zum Verwechseln ähnlich aussieht wie das von einem Mann der wirklich keine himmlischer Heimat hat weil er sich nicht zu Jesus bekehrt hat.
00:04:22: Auch bei Daniel braucht es keine Anstrengung, keine aktive Entscheidung von ihm wenn er sich einfach den Babylonien hingegeben hätte sich so zu einem Babylonier um erziehen lassen hätte.
00:04:33: Aber Daniel wurde aktiv und hat gesagt, nein das will ich nicht!
00:04:38: Ich bin ein Israelid und es wird sich auch nicht ändern.
00:04:42: Das hat ihn auch was gekostet aber es war ihm wert um seine wahre Identität als Bürger von Gottes Volk nicht vergessen.
00:04:50: Du bist was du isst?
00:04:53: Daniel hat schon als Jugendlicher aktiv aufgepasst dass er sich nicht mit den anpasst, sondern stattdessen lieber Nachteile in Kauf nimmt und seine Identität als Israelit nicht zu vergessen.
00:05:05: Und Gott hat es gesegnet – nicht nur damit dass Daniel und seine Freunde ohne das Fleisch des Königs sogar noch kräftiger aussahen als die Mitläufer, sondern auch mit einem Leben, in dem Daniel bis zum Schluss Gott treu gedient und verherrlicht hat!
00:05:21: Lass uns auch aktiv werden und sortieren womit wir uns füllen wollen und womit lieber Gottes Segen dir dabei und bis morgen bei Kreuz.
Neuer Kommentar