#018 Frucht des Geistes
Shownotes
"Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit." (Galater 5,22–23)
Darum geht's
• Zwei Männer in einem: derselbe Tag, dieselbe Situation – zwei völlig verschiedene Reaktionen • Werke des Fleisches vs. Frucht des Geistes: produzieren vs. wachsen • Die unspektakulären Alltagssünden: Zornausbruch, Selbstsüchtelei, Neiderei • Warum Zusammenreißen den Charakter nicht verändert • "Wandelt im Geist" – Beziehung statt Leistung • Calvin: Die Wiederherstellung geschieht nicht an einem Tag, sondern durch beständiges Fortschreiten
Bibelstellenübersicht
• Galater 5,16 • Galater 5,19–23
Denk dran: Gott braucht keinen, der alles kann – er will einen, der ihn wirklich kennt.
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00:00:09: Herzlich willkommen zu Kreuz und Klar.
00:00:11: Schön, dass ihr heute wieder dabei seid!
00:00:15: Es ist Montagmorgen nach den Ferien.
00:00:17: Gut gelaunt bin ich auf dem Weg zur Schule und nehme mir vor ruhiger geduldiger und weniger schnell gereizt zu sein.
00:00:24: Dienstag in der Nachmittagschule sind meine Schüler wieder unzähmbauend tanzen wir auf der Nase rum Und der Vorsatz?
00:00:31: Der ist weg Wieder genervt, wieder ungeduldig und pumpig geworden und damit die Situation nur verschlimmert.
00:00:39: Aber ich kenne auch den anderen Mann in mir, den der genau in so einer Situation ruhig und gelassen bleibt.
00:00:46: Der nicht pumpig und unfair wird – derselbe Tag, dieselbe Klasse und zwei völlig verschiedene Männer!
00:00:55: So ein Gegensatz finden wir auch im Brief an die Gemeinden in Galazien.
00:00:59: Offenbar aber sind die Werke des Fleisches.
00:01:01: es sind Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst-Zauberei, Feindschaft Streit, Eifersucht Zornausbrüche Selbstzüchteleien Zwistigkeiten Parteihungen Neidereien Trinkgelage Füllereien Und dergleichen.
00:01:18: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe Freude Friede Langmut Freundlichkeit Güte Treue Sanftmut Enthaltsamkeit.
00:01:26: Galata V. Versen XIX bis XXIII.
00:01:30: Wir finden direkt mal den Unterschied zwischen diesen zwei Männern.
00:01:33: Auf der einen Seite sind Werke des Fleisches auf der anderen.
00:01:40: Es ist kein Zufall im Text, dass hier Werke und Frucht gegenübergestellt werden.
00:01:44: Das Fleisch – also unsere alte von Gott getrennte Natur produziert aus eigenem Antrieb, aus eigener Kraft.
00:01:52: aber die eigene Kraft reicht einfach nicht aus.
00:01:55: Vor allem wenn wir nur Werke tun dann ändert das nichts an unserem Charakter.
00:02:00: Wir bleiben von Werken unverändert.
00:02:03: Ganz anders aber die Frucht des Geistes.
00:02:06: Ein Baum trägt Frucht weil er nicht anders kann, wenn er genug Nährstoffe in Wasser hat.
00:02:11: Er braucht sich nicht anzustrengen – genauso ist es auch mit der Frucht des Geistes hier!
00:02:17: Nur durch die Verbindung mit dem Geist wird unser Charakter verändert um dann ganz natürlich diese Früchte wachsen zu lassen.
00:02:24: Dein und mein Zusammenreißen isst im Kern das Leben nach den Werken des Fleisches.
00:02:29: Wir bekämpfen unseren Charakter mit den Mitteln des Fleischs und wundern uns dass es nicht hält.
00:02:35: Wenn wir uns die erste Liste nochmal anschauen, merken wir dass da nicht nur Unzucht- und Götzensdienst stehen.
00:02:41: Der Zornausbruch in der Arbeit?
00:02:42: Die Selbstzüchte leihen daheim wenn der Tag drunter und trüber ging ich aber einen entspannten Abend brauche!
00:02:49: Die Neidereihe wenn der Kumpel ein neues Auto kauft?
00:02:53: Absolut unspektakulärer Alltag!
00:02:56: Die Lösung dazu bietet Paulus auch im Galatter Brief.
00:02:59: Wandelt im Geist und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.
00:03:06: Wir sollen den heiligen Geist in unserem Leben Präsenz sein lassen.
00:03:09: Wenn wir mit ihm wandeln, dann wird sich unser Tun automatisch
00:03:13: ändern.".
00:03:14: In meinem Alltag an der Schule könnte das das kurze Stoßgebet sein um Geduld und Liebe für meine Schüler.
00:03:21: Der Unterschied ist erst mal nicht dass wir nie ausrasten!
00:03:25: Der Unterschied isst... ...dass wir durch den Geist Tagumtag verändert werden und mit der Zeit zu immer umgänglicheren und genießbarer Menschen werden.
00:03:34: Aber der Imperativ ist auch klar Wandel dem Geist, das heißt nicht Passives zurücklehnen.
00:03:40: Das bedeutet Beziehung mit dem Herrn pflegen und aus dieser Beziehungen dann auch unseren Alltag bewältigen.
00:03:46: Halten wir fest es geht nicht darum ein bessere Mann zu werden.
00:03:50: Es geht darum einen Mann zu Werden der im Geist wandelt dessen Priorität darin liegt in echter und tiefer Gemeinschaft mit Gott zu leben.
00:04:00: Den Rest wirkt der Geist an uns.
00:04:03: Gott möchte uns gefallene Menschen wiederherstellen.
00:04:05: Er will uns zu geheiligten Ebenbildern Gottes machen.
00:04:09: Zu Christen, also kleinen Christussen!
00:04:21: eine tiefe Beziehung mit unserem Herrn zu führen und dann seine Veränderungen und Frucht an uns zu erfahren.
00:04:44: Eine innige Zeit mit unserem Herr, bis zum nächsten Mal bei Kreuz & Klar!
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